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Mediation


JustizlogoMediation (Definition laut ÖBM) ist ein mehrstufiges, strukturiertes Konfliktregelungsverfahren. Mediation ist überall anwendbar, wo zwei oder mehrere Personen für ihre Konflikte eine eigenständig getroffene, für alle Beteiligten tragbare Lösung entwickeln wollen. Im Gegensatz zu einem Gerichtsverfahren geht es in einem Mediationsprozess nicht darum, die oder den „Schuldigen“ zu finden oder recht zu behalten. Mit Hilfe von MediatorInnen - den neutralen, allparteilichen und verschwiegenen BegleiterInnen des Konfliktlösungsprozesses - erfahren die Beteiligten, dass faire, eigenständig gefundene Lösungen möglich sind.

Mediation kann generell jede/r ausüben, doch ist Österreich ein Vorreiter in der gesetzlichen Verankerung von Mediation. Das Justizministerium führt eine öffentlich zugängliche Liste, in der MediatorInnen, die eine entsprechende Ausbildung nachweisen können, aufgenommen werden. Diese dürfen dann Mediationen in Zivilrechtssachen durchführen. Mediation wird in immer mehr Feldern genutzt und in immer mehr Gesetzen als Konfliktlösungsmöglichkeit ausdrücklich verankert.

 

Umfang der Mediations-Ausbildung

Gesamtdauer min. 3 Semester
Verlängerung kostenlos möglich!
16 Wochenendmodule in Wien
jeweils Sa. & So. 9:00-17:00

Preis der Mediations-Ausbildung

3 Semester á € 1.700,00
Gesamtpreis: € 5.100,00
Ratenzahlung möglich!
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unverbindlich & kostenlos
+43 (0)1 997 19 19
administration(@)kepos.at

Mediation smalllMediation (Definition laut ÖBM) ist ein mehrstufiges, strukturiertes Konfliktregelungsverfahren. Mediation ist überall anwendbar, wo zwei oder mehrere Personen für ihre Konflikte eine eigenständig getroffene, für alle Beteiligten tragbare Lösung entwickeln wollen.

Mediation in Zivilrechtssachen ist eine gesetzlich geregelte Ausbildung. Der Abschluß der zertifizierten Ausbildung ermöglicht die Eintragung in die Mediationsliste des Bundesministeriums für Justiz (BMJ). Im Gegensatz zu einem Gerichtsverfahren geht es in einem Mediationsprozess nicht darum, die oder den „Schuldigen“ zu finden oder recht zu behalten. Mit Hilfe von MediatorInnen - den neutralen, allparteilichen und verschwiegenen BegleiterInnen des Konfliktlösungsprozesses - erfahren die Beteiligten, dass faire, eigenständig gefundene Lösungen möglich sind.

 

 

Mediation

  • ermöglicht Konflikte in gegenseitigem Respekt zu bearbeiten;
  • beruht auf dem Prinzip der Freiwilligkeit;
  • hilft, ausgewogene und praktikable Lösungen zu finden, die für alle Beteiligten lebbar und umsetzbar sind;
  • erspart den Betroffenen zermürbende Auseinandersetzungen, lange Gerichtsverfahren und hohe Kosten;
  • ermöglicht, neue Sichtweisen zu entwickeln, um zukünftigen Auseinandersetzungen besser begegnen zu können.

 MediatorInnen

  • werten und urteilen nicht;
  • treffen nicht die Entscheidungen, sondern
  • sind für den Prozess der Mediation verantwortlich und sorgen dafür, dass die begonnenen Gespräche in Gang bleiben und in einer Atmosphäre des wechselseitigen Respekt ablaufen;
  • leiten die Konfliktparteien an, IHRE Lösungen selbst zu erarbeiten;
  • achten darauf, ein eventuell vorhandenes Machtungleichgewicht auszugleichen;
  • machen darauf aufmerksam, wenn die erwogenen Vereinbarungen gegen gesetzliche Bestimmung verstossen.

Mediationsgespräche sind vertraulich.  MediatorInnen, die in der Liste des Justizministeriums eingetragen sind (eingetragene MediatorInnen), dürfen auch bei Gericht über den Inhalt der Mediation keine Auskunft geben.

 

 Umfang der Mediationsausbildung lt. ZM-AV:

1.

der theoretische Teil:

200

1.1.

Grundzüge und Entwicklung der Mediation, einschließlich deren Grundannahmen und Leitbilder

12

1.2.

Verfahrensablauf, Methoden und Phasen der Mediation unter besonderer Berücksichtigung verhandlungs- und lösungsorientierter Ansätze;

26

1.3.

Grundlagen der Kommunikation, insbesondere der Kommunikations-, Frage- und Verhandlungstechniken, der Gesprächsführung und Moderation unter besonderer Berücksichtigung von Konfliktsituationen;

32

1.4.

Konfliktanalysen;

15

1.5.

Gestaltungen und Anwendungsbereiche der Mediation, z.B. Einzel-,Co- oder Teammediation sowie Großgruppenmediation; Familien-, Wirtschafts-und interkulturelle Mediation

20

1.6.

Einführung in die Persönlichkeitstheorien, insbesondere Persönlichkeitsstrukturen, Grundlagen der Gruppenpsychologie und psychosoziale Interventionsformen sowie Genderthematiken

20

1.7.

Ethische Fragen der Mediation, insbesondere Rollenverständnis und Haltung der Mediatoren, Selbstbild und Menschenbild in der Mediation

15

1.8.

rechtliche, insbesondere zivilrechtliche, Fragen der Mediation sowie Rechtsfragen von Konflikten, die für eine Mediation besonders in Betracht kommen;

40

1.9.

Grundzüge ökonomischer Zusammenhänge

20

 

 

 

2.

der anwendungsorientierte Teil:

165

2.1.

Einzelselbsterfahrung und Gruppenselbsterfahrung

40

2.2.

Praxisseminare zur Übung in Techniken der Mediation unter Anwendung von Rollenspielen, Simulation und Reflexion

58

2.3.

Peergruppenarbeit;

24

2.4.

Fallarbeit

17

2.5.

begleitende Teilnahme an der Praxissupervision im Bereich der Mediation.

26

 

Gesamtsumme

365

 

Für eine Reihe von Berufsgruppen sind verkürzte Ausbildungen möglich. Dazu zählen RechtsanwältInnen, NotarInnen, RichterInnen, StaatsanwältInnen und JuristInnen der Finanzprokuratur, jeweils ab Ablegung der Berufsprüfung; HochschullehrerInnen aus einem juristischen Fach; WirtschaftstreuhänderInnen, UnternehmensberaterInnen und ZiviltechnikerInnen, jeweils ab Berufsprüfung; HochschullehrerInnen aus einem einschlägigen (wirtschaftlichem) Fach; PsychotherapeutInnen, klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen, jeweils ab Eintragung; Lebens- und SozialberaterInnen, jeweils mit dreijähriger Berufspraxis

Rechtliche Grundlagen & Anwendungsfelder

Mediation kann generell jeder ausüben, doch ist Österreich ein Vorreiter in der gesetzlichen Verankerung von Mediation. Das Justizministerium führt eine öffentlich zugängliche Liste, in der MediatorInnen, die eine entsprechende Ausbildung nachweisen können, aufgenommen werden. Diese dürfen dann Mediationen in Zivilrechtssachen durchführen. Mediation wird in immer mehr Feldern genutzt und in immer mehr Gesetzen als Konfliktlösungsmöglichkeit ausdrücklich verankert.

Wenn wir von KEPOS über Mediatoren oder Mediatorinnen sprechen, meinen wir damit Personen, die in der Liste des Justizministeriums als MediatorInnen in Zivilrechtssachen (Mediatorenliste) eingetragen sind.

Zugangsvoraussetzungen:

Das Zivilrechtsmediatorengesetz regelt Ausbildungen und Zugangsvoraussetzungen für MediatorInnen in Zivilrechtssachen:

Ein/e Mediator/in in Zivilrechtssachen kann werden, wer:

  1. das 28. Lebensjahr vollendet hat,
  2. fachlich qualifiziert ist, (Abschluss der Ausbildung)
  3. vertrauenswürdig ist  (Auszug aus dem Strafregister) und
  4. eine Haftpflichtversicherung nach § 19 abgeschlossen hat.*

*Wir emfehlen die Gruppenhaftplichtversicherung über den ÖBM abzuschliessen.

Ablauf der Mediations-Ausbildung

Aufnahmephase

Die Ausbildung dauert mindestens 3 Semester und stellt, genau wie die jede Tätigkeit im psychosozialen bereich, hohe Anforderungen an die TeilnehmerInnen. In der Aufnahmephase wird geklärt ob es eine gemeinsame Basis gibt diese Reise gemeinsam anzutreten.

 Aufnahmephase  Aufnahmegespräche  ESE  2x2 Std.
   Gruppenselbsterfahrung 1.1 oder 1.2  GSE1  1WE

 

Basisausbildung

Für die sichere Arbeit mit KlientInnen und auch die weitere Teilnahme an Seminaren möchten wir unsere TeilnehmerInnen am Beginn der Ausbildung mit dem nötigen Rüstzeug ausstatten um einen Beratungsprozess sicher gestalten zu können. Die Module der Basisausbildung sind für die meisten Ausbildungen identisch.

 Basisausbildung  Systemisches Denken und Handeln  M1
   Kommunikation 1  GL1
   Kommunikation 2  GL2
   Krisen in Beratungssituationen  KI1
   Ethik  Ethik
   Grundlagen Psychosozialer Beratung  GL3
 Var 1  Philosophische und Psychosoziale Beratung  GL4
 Var 2  Neurobiologische Grundlagen  GL5

 

Die Kennzeichnung bei jedem Seminar ermöglicht die Zuordnung zu den gesetzlich vorgeschriebenen Bereichen. Alternativ zu GL4 können die unregelmäßig stattfindenen Seminare GL4 und GL5 besucht werden.

In den Aufbauseminaren geht es nun um eine Weiterentwicklung der fachlichen und persönlichen Kompetenzen. Hier können sich TeilnehmerInnen auf ein Gebiet spezialisieren. Drei Arten von Seminare werden unterschieden, nämlich Methodik, Krisenintervention und Selbsterfahrung.

 

Aufbauausbildung

Aufbauseminare Teil1 (Pflicht): Grundzüge der Mediation 1  MED1
  Grundzüge der Mediation 2  MED2
  Konfliktanalysen  M15
  Recht in der Mediation 1 - Zivilrecht JUSMED1
  Recht in der Mediation 2 - Mediationsrecht JUSMED2
  Wirtschaft BWL
  Gruppenselbsterfahrung (ein Modul aus mehreren Angeboten) GSE
     
 Afbauseminare Teil2 ( 4 Wahlmodule) Wirtschaftsmediation 1  MED8
  Wirtschaftsmediation 2  MED9
  Familienmediation 1  MED10
  Familienmediation 2  MED11
  Hypnosystemisches Ansätze in der Mediation  MED7
  Teammediation  MED12
  wechselnde Spezialseminare  

 

Zu den angeführten Seminaren werden regelmäßig Zusatzseminare mit wechselndem Inhalt angeboten.

Insgesamt sind mindestens 16 Seminare zu belegen. Es werden allerdings nicht alle Seminare jedes Semester angeboten. Beachten sie die Möglichkeit die Mediationsausbildung mit anderen Lehrgängen zu kombinieren.

Investition in Ihre Mediations-Ausbildung

Mediations-Ausbildung € 5.100,00
entspricht einer Semestergebühr von € 1.700,00
in Kombination mit LSB nur € 1.700,00

Eine Gruppenselbsterfahrung findet außerhalb von Wien statt. Die Teilnahme ist freiwillig. In der Ausbildungspauschale enthalten sind selbstverständlich die Prüfungsgebühr, Unterlagen, Pausenkaffee und Snacks.  Die Ausbildung zum Mediation in Zivilrechtssachen ist als Berufsausbildung im Sinne des §6 Abs. 1 Z 11 lit a. UStG 1994 steuerfrei.

Die Seminare können auf Wunsch kostenfrei auf bis zu 6 Semester verteilt werden. Kombinieren Sie die Mediationsausbildung mit unseren anderen Angeboten und sparen Sie Zeit und Geld.

 

Eventuell zusätzlich anfallende Kosten*

  Einheiten Preis/Einheit Summe
 Gruppensupervision (Fallarbeit) 45  € 15,00  € 675,00

 

*Im Rahmen der Ausbildung ist ein Mediationsfall supervidiert durchzuführen und zu dokumentieren. Für die Eintragung in die Mediationsliste des Bundesministeriums für Justiz fallen weitere Kosten in Form der Eintragungsgebühr und der obligatorischen Haftpflichtversicherung an. Wir empfehlen diese über die Gruppenversicherung des ÖBM abzuschliessen. Im Sinne der Transparenz weisen wir auch auf eventuell anfallende Zusatzkosten hin.

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